|
Ausstellung
auf größtem Festival für Kunst und digitale Medien
in Deutschland
"Was riecht
denn hier so nach verbranntem Gummi...?, fragt sich die Belegschaft
der Firma Arthur Henninger in Karlsruhe. Mittlerweile, nach fast zwei Jahren, wundert sich keiner der Angestellten
des Hartchrombetriebs mehr über die Büroetage, die mal
nach Erde, mal nach Sommerregen oder einfach mal nach Regenwald
duftet.
Kai Henninger, der Geschäftsführer des Betriebes, hatte
sich ein halbes Jahr zuvor entschlossen, seine freigewordene Büroetage
auf eine etwas andere Art zu nutzen.
Seine Firma sollte nicht nur Manufaktur hochpräziser Oberflächenbeschichtungen
sein, sondern auch kulturelles Engagement zeigen.
Samuel Röcker, Medienkunst-Student der Staatlichen Hochschule
für Gestaltung Karlsruhe, kam in den Genuß dieses Förderstipendiums.
Die ihm zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten dienen
ihm nun als Atelier- und Ausstellungsraum seiner olfaktorisch-künstlerischen
Forschungsarbeit. In einer von audio-visuellen Reizen überfluteten
Zeit versuchen seine Arbeiten in einer fast alchemistischen Weise
den Fokus auf einen in Vergessenheit geratenen Sinn zu lenken: den
Geruch.
Die
Früchte dieses Stipendiums waren auf der letzten "Transmediale"
in Berlin im "workspace" ausgestellt.
Außerdem wurde Samuel Röcker mit seiner, in den Räumen
der Firma Arthur Henninger entstandenen Arbeit, für das Stipendium
der Studienstiftung des Deutschen Volkes nominiert.
Auf Symposien der "Transmedialen" wurde das außergewöhnliche
kulturelle Engagement der Firma Arthur Henninger GmbH und ihres
Geschäftsführers Kai Henninger mehrfach lobend erwähnt
und herausgestellt.
Quelle:
Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Die "Transmediale"
ist das größte und bedeutendste Festival für Kunst
und die
kreative Anwendung der digitalen Medien in Deutschland. Das Festival
zeigt einmal im Jahr neue und bedeutende Projekte der digitalen
Kultur und bietet Reflexionen über die Rolle digitaler Technologien
in der heutigen Gesellschaft. Es ist ein kommunikatives Forum für
Künstler, Medienschaffende und ein breites, kunstinteressiertes
Publikum mit großer und weiter zunehmender, internationaler
Bedeutung." [...]
"Das BASEMENT, im Untergeschoss des Haus der Kulturen der Welt,
ist die dritte Version des transmediale Workspace. Zusammen mit
der Konferenz und dem Video Programm ist es eines der Hauptelemente
des Festivals. Das Thema des Festivals wird dort von sorgfältig
ausgewählten Gruppen und Projekten reflektiert. BASEMENT stellen
wir uns als eine Mischung aus Ausstellung und offener Laborsituation
vor. Interaktion mit dem Publikum und dessen Einbeziehung spielen
hier eine große Rolle. [...]
Quelle:
Transmediale
|